Tag 6 – World War Z und Irrenhaus Dymphna

Am Morgen gönnten wir den Teilnehmern und auch uns selber wegen des Nachtspiels eine Stunde länger Schlaf als gewöhnlich. Gestärkt vom Frühstück erfuhren die Kinder, dass es mit den Zombies noch nicht vorbei war, in Südkorea gäbe es komische Vorfälle bei denen sich Menschen gegenseitig beißen und fressen. Die Gruppen sollten als Mitarbeiter der B-HO (BuLa Health Organisation) herumreisen, um sich über die Zombieepidemie zu informieren und ein Gegenmittel zu finden. Nach bestandener Anti-Zombie Ausbildung, bestehend aus Parcours und einem Posten, bei dem sich die Kinder bestmöglichst im Gelände tarnen mussten, halfen sie noch einem Mossad-Agenten bei der Suche nach wichtigen Infos über die Epidemie. Wieder in der B-HO-Zentrale angekommen, informierten sich die Kinder über tödliche Krankheiten, die die einzige Möglichkeit sind, sich vor den Zombies zu schützen, da diese scheinbar nur gesunde Wirte angreifen. Mit diesem Wissen mussten sie zum Abschluss durch das Labor eines geniereichen BH-O-Mitarbeiters, welches in einer Nebelhülle lag und von drei Zombies belagert wurde. In dem Labor gelang es den Gruppen Phiolen mit den immun machenden Krankheiten zu erlangen und somit die Menschheit zu retten.

Ein Gulaschtopf mit Kartoffelbrei und Rotkraut gab den Teilnehmern genug Kraft, um am Mittag, welcher von leichtem Regen überschattet wurde, als BIA-Agenten (BuLA Intelligence Agency) in das Irrenhaus Dymphna zu gehen und wegen eines Mordes, ausgeführt von einem ehemaligen Insassen, zu ermitteln. Die Leiter waren in unserem kompletten Ferienhaus verteilt und spielten diverse Insassen, Ärzte, Angestellte des Hauses und Agenten. Durch kluge Befragungen sollten die Teilnehmer herausfinden, dass ein Arzt geheime Hypnose-Experimente mit seinen Patienten durchführt, um die Weltherrschaft (sehr hohes Ziel) an sich zu reißen. Des Weiteren galt es noch herauszufinden, dass einer der Patienten eigentlich gar keine psychischen Probleme im klassischen Sinnen hatte, sondern ein ehemaliger Psychiater und Komplize des Übeltäters war.

Zum Abendessen hatten wir die Wahl: Wurstsalat oder Kirschmichel. Das Religionsspiel im Anschluss begeisterte den Großteil des Lagers. Die Gruppen mussten in verschiedenen Phasen eine Gemeinde aufbauen. Simpel angefangen mit Anschaffungen von Bibeln und einem Pfarrer endete das Spiel zum Beispiel in einer Investierung für eine neue Bewässerungsanlage zum Nutzen der Gemeinde. Die Bauphasen wurden von Posten unterbrochen, in denen es galt, religiöse Lieder und Sketche zu planen und aufzuführen. Nach den Zimmerpaten fielen der Großteil der Kinder schnell ins Bett.

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